Rasen düngen

Wenn der Rasen nicht mehr richtig wächst, wenn die Rasenfläche von Moos, Unkraut und kahlen Stellen dominiert wird und eher gelb als grün ist, bedeutet dies in der Regel eines: dem Rasen fehlen die nötigen Nährstoffe, die ihn gesund und kräftig wachsen lassen. Denn neben dem regelmäßigen Wässern und Schneiden des Rasens ist auch eine etwa dreimal im Jahr stattfindende Düngung wichtig für die gesunde Rasenentwicklung. Die erste Rasendüngung sollte zu Beginn der Vegetationsperiode, also im Frühjahr, durchgeführt werden. Die zweite Düngung empfiehlt sich im Spätsommer. Das letzte Mal wird zum Abschluss der Vegetationsperiode gedüngt, also im Herbst.

Als optimale Düngemittel empfehlen sich spezielle Rasenlangzeitdünger, welche dem Rasen Stickstoff, Phosphor und Kalium zuführen und dafür sorgen, dass die Rasenfläche über einen längeren Zeitraum hinweg mit Nährstoffen versorgt wird. Von Düngemitteln, die in der Landwirtschaft oder in der Gärtnerei verwendet werden, wird hingegen abgeraten. So können solche Düngemittel – ebenso wie organische Dünger - den Rasen nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgen. Die einzige Konsequenz, die gärtnerische bzw. landwirtschaftliche Dünger nach sich ziehen: sie lassen die Gräser viel zu schnell wachsen, so dass man mit dem Rasenmähen kaum noch hinterher kommt. Auch von mineralischen Düngemitteln wird bei der Rasendüngung eher abgeraten. So wirken mineralische Dünger nur über einen kurzen Zeitraum hinweg, was zur Folge hat, dass der Rasen immer wieder nachgedüngt werden muss.

Ein kleiner Tipp zum Schluss: die Düngemittel sollten nach Möglichkeit auf einen geschnittenen Rasen gegeben werden, da sie schneller wirken können, wenn sie direkt mit der Erde in Verbindung kommen. Lagern sich die Düngemittel allerdings auf dem langen Gras ab, dauert es lange, bis sie mit dem Boden in Verbindung kommen – in der Regel wird der ganze Aufwand, den das Rasendüngen erfordert mit dem Rasenmähen zunichte gemacht. Damit die Düngemittel möglichst schnell ins Erdreich gelangen, empfiehlt es sich außerdem, den Rasen nach dem Düngen zu wässern. Dadurch verflüssiget sich der Dünger und er kann problemlos in den Boden eindringen und wirken.

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