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Der Komposthaufen

Ohne den Komposthaufen im Garten geht gar nichts. Doch ein sorgfältig aufgesetzter Kompost braucht viel Zeit und intensive Pflege. Ohne besonderes und geplantes Vorgehen können gut 2 Jahre vergehen, bis die erwünschte Erdzusammensetzung erreicht ist, denn der Verrottungsprozess von Garten – und Küchenabfällen braucht eben eine ganze Weile. Wie man schneller zu Kompost kommt, steht in folgendem Absatz:

Die Beschleunigung des Verrotens lässt sich mit bestimmten Kräutern, vor allem Heilkräutern arrangieren. Je mehr Krautbestandteile wie z.B. Brennessel – und Beinwellblätter, bzw. Ringelblumen der Kompost enthält, desto schneller reift er. Der Grund liegt darin, dass die Krautbestandteile viel Wasser enthalten und der Komposthaufen während der Heißrotte nicht austrocknet
( Erklärung Heißrotte: Der Verrottungsprozess der Blätter erzeugt bis zu 70° C an Wärme, daher der Name ). Im Vergleich zu holziger Biomasse zersetzt sich die Blattmasse auch deutlich schneller.

Wer jedoch einen perfekt komponierten Komposthaufen besitzen möchte, der sollte sich nicht nur auf herkömmliche Krautmasse spezialisieren, sondern Heilkräuter, welche in der Medizin und Naturheilkunde eingesetzt werden, in Erwägung ziehen. Ihre Mineralstoffe, Nährstoffe und Vitamine sorgen für ein exzellentes Kompostverhältnis und eine schnelle Verrottung.

Die größten Feinde des Komposts sind die Zweige von Scheinzypressen, Kartoffelschalen, Quecke und Giersch – damit wird der Kompost nicht fertig, es kann den Verrotungsprozess sehr verlangsamen. Bei Kartoffelschalen kann es sogar vorkommen, dass sie durchtreiben. Diese Störenfriede enthalten Stoffe, die die Kompostrotte behindern und die Aktivität und den Stoffwechsel der so wichtigen Mikroben hemmt.


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